Der Weißstorch in Wahrenberg

Erste Angaben über eine Population von Störchen gehen bis ins Jahr 1910 zurück.
Ab 1920 brüteten bis zu sieben Paare in Wahrenberg.

Der höchste Bestand wurde 1997 und 1999 mit 18 besetzten Horsten dokumentiert. Allerdings gab es 1999 relativ wenig Brutpaare. Zwischen diesen beiden Jahren gab es einen Rekord an Jungstörchen: 1998 brachten 16 von 17 Paaren 47 Junge hervor.

Im Schnitt waren in den 90er Jahren jährlich etwa 13 Horste besetzt. Seit 2002 ist jedoch eine Negativentwicklung zu erkennen. Die Storchenpaare mit und ohne Brutgeschäft haben abgenommen und dies wirkt sich auch auf die Zahl der ausgebrüteten Jungen aus. Gab es im Jahr 2000 noch 16 Brutpaare mit 35 Jungen, so waren es 2005 nur 5 Paare, die 10 Junge ausbrüteten.

Gründe für dieses Phänomen sind nicht belegbar, aber es war kein örtliches Problem, da 2005 viele Horste entlang der Elbe nicht besetzt waren.

Rund um Wahrenberg sind Ende 2004 einige Ersatzmaßnahmen durchgeführt worden. So wurden z.B. verlandete Gewässer und verbuschte Feuchtwiesen renaturiert, um das Nahrungsangebot für die Störche zu verbessern.