Die Elbe stellt die östliche Grenze der Altmark dar. Die Elbtalauen sind das Landschaftsbild der sich über 100 Kilometer erstreckenden Flusslandschaft. Vor etwa 10.000 Jahren zum Ende der Eiszeit entstand sie, als sich das Eis zurückzog, schmolz und das breite Elbtal schuf.
Heute prägen Flussschlingen, Bracks, Tümpel, Rinnen, Gräben, Deiche und Auwaldreste das Bild des Besuchers. Das Leben hier ist durch ständig wiederkehrende Hochwasser geprägt, die große Gebiete der Landschaft überfluten. Dadurch bieten die Auen einen idealen Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Über 150 Vogelarten sind in der Elbauenlandschaft heimisch, 50 davon gelten als bedroht. Zu ihnen zählen der See- und Fischadler, der Kranich und der Schwarzstorch. Sein Verwandter, der Weißstorch ist der typischste Vogel der Elbtalaue.
Zu den Brutvögeln gehören die Grau- und Brandgans, die Uferschnepfe oder die Trauerseeschwalbe. Die Sumpfohreule, Sing- und Zwergschwan oder die Saatgans weilen als Nahrungs- und Wintergäste bei uns. Für die Pflanzenwelt sind Teich- und Seerosen typisch. Sie gedeihen in den Tümpeln und Bracks. Ebenso wie Röhricht, Eschen, Erlen, Weiden und Eichen oder ausgedehnte Hecken von Wildrosen, Schleh- und Weißdorn hier charakteristisch sind.
Auch Biber, sowie viele Molch- und Froscharten haben sich an vielen Stellen angesiedelt.